Alligatoah

Freitag

Mittlerweile wurde er auf dem Mond gesichtet! Alligatoahs Fanbase muss dieser Tage ein wahrlich stählernes Nervenkostüm beweisen. Ende November 2023 verschwand ihr Idol am Ende seines ausverkauften Tourabschluss-Konzerts in der Kölner LANXESS arena hinter einem weiträumigen Vorhang, den der Aufdruck »Gern geschehn – Alligatoah 1989 – 2023« zierte. Am selben Abend erloschen sämtliche Einträge von Alligatoahs Social-Media-Profilen — abgesehen von einem einzigen Posting mit der Bildunterschrift »FIN«, das auf eine frisch erschienene Orchester-Version des Stückes »Trauerfeier Lied« hinwies. Durch die Worte »Alligatoah war ein deutschsprachiger Musiker (1989 –2023)« im Bio-Kasten seines Instagram-Accounts schienen sich die Hinweise auf ein mögliches Karriereende nur noch weiter zu verdichten. Das Ergebnis? Ein gewaltiges Medienecho, explodierende Kommentarspalten und eine schier unüberschaubare Flut an rührenden Trauerbekundungen.

»SO RAUS« dürfte seine Fans und Kritiker*innen ob der Härte des Songs dennoch in Erstaunen versetzen. Er ist ein weiteres Beweisstück für die enorme künstlerische und musikalische Flexibilität des weiterhin verschollenen Rappers, Sängers, Gitarristen, Produzenten und Headliners des Juicy Beats 2024: Alligatoah.